http://vorarlberg.orf.at/stories/326753/

Vorarlberg ist zu Österreichs erster Modellregion für Elektromobilität ernannt worden. Für die Umsetzung eines Großprojekts zur Einführung von Elektro-Autos erhält Vorarlberg 4,7 Millionen Euro Fördergeld. 100 solcher Autos sollen 2009 unterwegs sein.

Aufbauend auf den Erfahrungen des Projektes “Minus99” konzipierte der Verein „Kairos“ im Auftrag des Landes Vorarlberg und der Illwerke VKW Gruppe die Bewerbung von Vorarlberg als Modellregion für Elektromobilität des Klima- und Energiefonds Österreich.

Verein Kairos

Es soll ein komplettes Leasingmodell mit 500,– EUR pro Monat für die Th!nk City Elektrofahrzeuge geben inklusive einer Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr. Weiters sollen zwei Elektro Linienbusse im Land den Dienst aufnehmen.

Webseite des Projekts VLOTTE: http://www.vlotte.at

Bericht bei VOL

VLOTTE Veranstaltung am 26.2.2009 im Festspielhaus Bregenz:

Interessensbekundung – VLOTTE – elektrisch Mobil

Vorarlberg hat als erste Region Österreichs vom Klima- und Energiefonds der Bundesregierung den Zuschlag als Modellregion für Elektromobilität bekommen. Mit dem auf mehrere Jahre angelegten Programm VLOTTE werden rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in die praktische Anwendung gebracht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden systematisch ausgewertet und anderen Regionen zur Verfügung gestellt.

Die ersten 100 Fahrzeuge werden 2009 an einen ausgewählten Kreis von InteressentInnen vergeben. Ziel ist es, ca. 40 Fahrzeuge an Unternehmen, rund 40 an öffentliche Institutionen, gemeinnützige Organisationen und Vereine zu vergeben. 20 Fahrzeuge werden privaten NutzerInnen angeboten.

Im Rahmen des Modellprojekts VLOTTE werden Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die Reichweiten von 100 km bis 150 km haben.

Im Modellprojekt VLOTTE wird der gesamte für den Betrieb der Fahrzeuge notwendige Strom aus zusätzlichen, regionalen, erneuerbaren Energiequellen bereitgestellt. Die Fahrzeuge im VLOTTE Programm fahren deshalb CO2 neutral.

Vor allem Kurzstrecken und Stopp-and-Go Anwendungen sind für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge prädestiniert, weil dort der konventionelle Antrieb besonders hohen Treibstoffverbrauch und hohe Emissionen verursacht.

Elektrofahrzeuge sind in der Anschaffung auch aufgrund der derzeit geringen Stückzahlen teurer, im Betrieb dank Wartungsarmut und hoch effizientem Motor aber günstiger. Für den Markteintritt dieser Technologie bieten sich deshalb regelmäßige Anwendungen an, bei denen trotz begrenzter Reichweite jährliche Kilometerleistungen von 10.000 oder mehr km erzielt werden.

Statt des Fahrzeugkaufs wird den VLOTTE-Kunden eine „Mobilitätskarte“ für etwa 500€ pro Monat (genaue Höhe abhängig vom Fahrzeugtyp) angeboten. Die Mobilitätskarte beinhaltet neben dem Fahrzeugleasing auch Wartungskosten der elektrischen Teile, eine Netzkarte für den Vorarlberger Verkehrsverbund und die kostenlose Betankung an allen öffentlichen Stromtankstellen. Nach vier Jahren wird das Fahrzeug vom Kunden zu einem Restwert von 25% des Anschaffungswerts gekauft.

Weitere Details zum Projekt finden sie unter www.vlotte.at

RSS Trackback URL pmetzler | 5. Dezember 2008 (00:46)

Electric cars

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